"Chai" ist in zahlreichen asiatischen und arabischen Sprachen die Bezeichnung für Tee.
Wir haben diesen wunderbaren Chai soeben zum Sonntagsbrunch genossen. Unser erster Eindruck an diesem sehr heißen Juli-Tag: Die köstliche Teemischung ist ganz ungemein aromatisch und sehr erfrischend.
Auf der hübschen, luftdicht verschließbaren Teedose sind die Pyramiden abgebildet. Vor diesen dampft eine Tasse heißer Tee.
Die Vorstellung sorgt dafür, dass Haschepsut, Nofretete, Cleopatra und andere Protagonistinnen der Pharaonenzeit vor dem geistigen Auge hinzugezaubert werden. Die Phantasie macht es möglich, dass die Damen miteinander über Alfons Schuhbecks "Ägyptischen Chai" fachsimpeln und gemeinsam das Hohelied auf den bayrischen Spitzenkoch anstimmen.Vermutlich hat man den euphorischen Gesang bis nach München vernommen.
Die Mischung duftet verführerisch und enthält: Schwarzen Tee, Ingwerstücke, Fenchel, Hibiskusblüten (Karkadeh) schwarzen Pfeffer, Anis, Kardamom, Nana-Minze, Kamillenblüten, Koriander und Ringelblumenblüten.
Wie Schuhbeck die Leser auf der Teedose wissen lässt, kann man mittels dieses Tees neue Kraft tanken. Mit seinen exotischen Gewürzen feuert er die Sinne, aber auch die Verdauung an und sorgt für mehr Schwung in der zweiten Tageshälfte.
Im Moment ist es 14.18 Uhr und über 30 Grad heiß, doch unser Tatendrang ist ungebrochen. Das muss der Tee sein. Eindeutig.
Vier bis fünf Teelöffel von der Mischung benötigt man auf einen Liter kochendes Wasser und muss sie sechs Minuten ziehen lassen.
Der rötlich-braune Tee ist ungemein bekömmlich und ein Fest für den Gaumen all jener, die feine Aromen zu schätzen wissen.
Sehr empfehlenswert.

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