Dieses wirklich gelungene Rezeptbuch von Hannah Miles mit sehr schönen Fotos von den Rezeptergebnissen, realisiert von Steve Painter, sollte man sich nur zulegen, wenn man viel Disziplin besitzt, weil Zucker und Weißmehl - im Übermaß genossen - krank machen.
Das Buch ist ein kleines Juwel für Festtage oder besondere Anlässe und selbstverständlich eine schöne Lektüre an Abenden, an denen man sich an Rezepten und schönen Bildern von überirdischen Desserts erfreuen möchte, ohne sogleich seine aufkommende Lust auf Süßes stillen zu wollen.
Die tollen Rezepte sind in sechs Rubriken untergliedert und zwar in:
Klassiker
Fruchtiges
Üppiges
Gefrorenes
Festliches
Aus aller Welt
Die einzelnen Rezepte werden sehr gut nachvollziehbar erläutert. Zu Beginn eines jeden Rezeptes erfährt man allgemein Wissenswertes über das jeweilige Dessert. Die Zutaten für die Teige, Cremes etc. und jene zum Garnieren und Anrichten werden detailliert beschrieben und es wird auch angegeben, für wie viele Personen die einzelnen Rezepte gedacht sind.
Allen Rezepten gemeinsam ist, dass sie sehr edel, d.h. auf Sterne-Niveau angesiedelt sind und insofern niveauvolle Festtagsmenüs perfekt abrunden.
Bei den Klassikern hat mir das Rezept für "Millesfeuilles" besonders gut gefallen. Es eignet sich sehr gut als Abschluss eines Menüs, das durchaus aus vier Gängen bestehen kann, weil das Dessert nicht sehr schwer ist und durch die Himbeeren wirklich erfrischend mundet.
Bei den fruchtigen Desserts fand ich am "Blätterteig-Erdbeer –Turm" am meisten Gefallen. Diese Windbeutelpyramide ist einfach herstellbar und ein echter Hingucker.
Bei den "Üppigen" entdeckte ich die "Charlotte russe mit Kaffeegelee", die nach meiner Meinung das edelste Dessert in diesem Buch darstellt und durch seine Zartbitter- und Espressoraromen besticht.
Bei den Rezepten für Gefrorenes hat mir die "Schwarze-Johannisbeer-Eistorte" für die große Festtafel besonders gut gefallen, allerdings fand ich auch die kleinen Eistörtchen als Überraschungsdessert für eine Party wirklich gelungen.
Obschon alle Desserts festlich sind, gibt es da auch noch Rezepte, die unter dem Oberbegriff "Festliches" beeindrucken. Hier möchte ich den "Rum-Baumkuchen" hervorheben. Dieser Kuchen ist ideal für Weihnachten, wenn Gäste kommen und bis Silvester bleiben, da er sich gut aufbewahren lässt.
Obschon alle Desserts festlich sind, gibt es da auch noch Rezepte, die unter dem Oberbegriff "Festliches" beeindrucken. Hier möchte ich den "Rum-Baumkuchen" hervorheben. Dieser Kuchen ist ideal für Weihnachten, wenn Gäste kommen und bis Silvester bleiben, da er sich gut aufbewahren lässt.
Ganz zum Schluss werden Desserts aus aller Welt präsentiert. Hier haben mir die "Ispahans" am bestens gefallen. Es handelt sich hierbei um große Macarons, die mit Himbeeren und Vanillecreme gefüllt werden.
Alles in allem ein tolles Buch, mit dem man Süßmäulchen ganz gewiss eine große Freude bereiten kann.
Helga König
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Himmlische Desserts
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